Zwischen Meetings und Mathebuch.
Zwischen Kita-Anruf und Kundentermin.
Zwischen dem Anspruch, präsent im Job zu sein – und dem Wunsch, zuhause und für die Kinder alles richtig zu machen.
Aktuelle Studien wie der DJI-Kinderbetreuungsreport 2023 und die Zukunftsstudie Vereinbarkeit 2025 zeigen deutlich:
Gerade berufstätige Mütter erleben eine besondere Form der Doppelbelastung. Die ständige Koordination zweier Welten führt nicht selten zu chronischem Stress – und zu diesem nagenden Gefühl, weder hier noch dort ganz zu genügen.
Resilienz ist in diesem Kontext kein Modewort und kein nice-to-have.
Sie ist ein relevanter Schutzfaktor dafür, langfristig gesund, handlungsfähig und innerlich stabil zu bleiben – trotz Work-Family-Conflict.
Denn Forschungsergebnisse (u. a. Cavagnis et al., 2025; Rampe, 2010) zeigen: Eine ausgeprägte Resilienz kann Stress, Schuldgefühle und moralische Verletzungen spürbar reduzieren – besonders dann, wenn man sich zwischen beruflicher Verantwortung und familiären Erwartungen zerrissen fühlt.
Und das Entscheidende:
Resilienz ist kein Persönlichkeitsmerkmal, das man entweder hat oder nicht.
Sie kann man trainieren. Sie kann sich entwickeln. Sie ist eine variable Größe.
Durch gezielte Trainings. Durch mehr Achtsamkeit.
Durch unterstützende Rahmenbedingungen im Arbeitsumfeld.
Und durch einen bewussten Umgang mit den eigenen inneren Antreibern.
Resilienz ist kein „Nice-to-have“. Sie ist ein Schlüsselfaktor.
Du musst diesen Spagat nicht dauerhaft im Alleingang bewältigen. Wir helfen dir dabei und setzen gemeinsam mit dir erste Impulse.
Quellen:
Cavagnis, L., Fincham, F., Kröger, C., Barni, D., & Paleari, F. (2025). Work-Family Conflict and Moral Injury Among Working Mothers: Is Moral Resilience a Protective Factor?. Psychological reports, 332941251399153 . https://doi.org/10.1177/00332941251399153.
Rampe, M. (2010). Der R-Faktor: Das Geheimnis unserer inneren Stärke. BoD–Books on Demand.